TO BE OR NOT TO BE YOU...das ist die Frage! (german)

 

Sich selbst zu kennen ist eine Kunst. 

 

Eine Mission, und verlangt sehr viel Mut.

 

Mut, den ich nicht immer aufbringen kann. 

 

Es gibt z.B. Situationen, da erwische ich mich dabei, wie ich eine Rolle spiele und nicht die Dinge sage oder tue, die sich fuer mich natuerlich anfuehlen.

 

Einfach um niemanden zu verletzen oder zu irritieren. Aber auch aus Angst, nicht dazuzugehoeren, anders zu sein, als die anderen.

 

Je nach Situation, stelle ich mir danach Fragen, wie:

 

Warum habe ich nicht richtig auf den Tisch gehauen?

Warum habe ich nicht einfach meinen Mund gehalten?

Warum habe ich nicht gezeigt, dass ich verletzt bin?

Warum habe ich nicht gesagt, was ich wirklich will?

Warum war ich nett, obwohl ich nicht nett sein wollte?

Warum war ich kuehl, obwohl ich eigentlich liebevoll sein wollte?

Warum war ich nicht einfach ich selbst?

 

Natuerlich, weil es schwer ist, auf das zu scheissen, was andere von mir halten und weil man tausende von Annahmen im Kopf hat, was sich gehoert und was nicht.

 

Fuer mich ist es die hoechste Kunst in jedem Augenblick echt zu sein und sich selbst zu erlauben der inneren Stimme zuzuhoeren oder anders ausgedrueckt:

 

Sich seiner selbst bewusst zu sein.

 

Dabei hat Selbstbewusstsein fuer mich nichts damit zu tun, ob man vor 100 Leuten eine Rede halten kann ohne dabei rot zu werden.

 

Es ist eher die Gabe, danach zu handeln, wer ich wirklich bin.

 

Ich stelle mir immer wieder folgende Fragen:

 

Was will ich wirklich?

Was macht mich gluecklich?

Wonach ist mir gerade?

 

Und dann stelle ich fest, dass das was ich will und das, was ich tue nicht uebereinstimmen.

 

Und warum?

 

Weil ich ein Feigling bin und Angst habe aus der Menge hervorzustechen. 

 

Damit ist jetzt Schluss.

 

In der naechsten Woche moechte ich erfahren, wie es ist, kein Weichspueler zu sein und dafuer authentisch, mit allen Risiken und Unannehmlichkeiten, die sich daraus ergeben.

 

Ich werde nur lachen, wenn ich lachen will.

Ich werde weinen, wenn mir danach zumute ist.

Ich werde sexy sein, wann immer es mir passt.

Ich sage meine Meinung, wenn mir danach ist.

Ich schweige, wenn ich schweigen will.

Ich rede, wenn ich etwas zu sagen habe.

Ich erlaube mir, wuetend zu sein, wenn ich wuetend bin.

Ich sage, dass ich nicht mehr zuhoeren will, wenn ich genug zugehoert habe.

Wenn jemand fragt, wie es mir geht, dann sage ich, wie es mir geht und nicht: "Es geht mir gut." (nur, wenn das der Fall ist.)

 

Machst du mit?

 

Lass uns das nur fuer eine Woche ausprobieren.

 

Wenn wir uns danach schlechter als vorher fuehlen, koennen wir zu unserem alten Selbst zurueckkehren und wieder so tun...

 

...als waeren wir die perfekte Ehefrau und Mutter, die den Haushalt mit links schmeisst.

...als waere es kein Ding, wenn uns unser Boss ganz unangebracht zur Schnecke macht.

...als wuerde es Spass machen, den Sonntag Nachmittag mit unserer Schwiegermutter zu verbringen (obwohl, meine ist da wirklich eine Ausnahme).

...als haette man das Leben vollkommen im Griff.

 

Und vielleicht bringt es uns nicht nur Aerger ein (ich sehe schon das Gesicht von eurem Boss, wenn ihr ihm ploetzlich eure Meinung sagt). 

 

Vielleicht bringt es uns auch verdammt viel Freude ein, wenn wir nicht staendig mit einer Maske vor unserem Gesicht herumrennen muessen.

 

Ich sage euch ganz ehrlich, ich faends richtig cool, wenn ihr dieses Experiment mit mir startet und ihr mich auf dem Laufenden haltet.

 

3,2,1. Ich bin ich.

 

Take me or leave me!

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